Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Ab sofort werden Sozialarbeiter mit einer festen Anlaufstelle im Hagenweg 20 eingesetzt!

Privates Engagement: CDU-Ratsfraktion, Haus der Hoffnung e.V., Coreo Göttingen Residential UG und bonea Gebäudemanagement als WEG-Verwaltung richten feste Anlaufstelle für die Bewohner ein.

Darum geht es:

Nach der Ankündigung der Zusammenarbeit zwischen der CDU-Ratsfraktion und dem Haus der Hoffnung e.V. wurden die Planungen intensiviert und das erste Ergebnis kann sich nun sehen lassen. Ab sofort werden zwei Sozialarbeiter vom Haus der Hoffnung e.V. auf Minijobbasis regelmäßig mit einer festen Anlaufstelle vor Ort im Hagenweg 20 anzutreffen sein. Hierfür stellt die Coreo aus Frankfurt eine Wohnung in der Immobilie zur Verfügung. Weitere Unterstützung für die Einrichtung und Arbeitsmittel werden von Olaf Feuerstein geboten. Frau Böttcher von dem bonea Gebäudemanagement wird ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen und begrüßt dieses Engagement. Die eingesetzten Sozialarbeiter bringen die erforderliche Eignung für die Angelegenheiten in den Problemimmobilen mit; in einem Fall verfügt der Mitarbeiter über sieben Jahre Erfahrung aus der Problemimmobilie in der Groner Landstraße.

Das sagt Olaf Feuerstein, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion:

„Ich bin begeistert und zugleich sehr dankbar, dass die Gespräche mit allen Beteiligten so erfolgreich verliefen und wir mit dem Kooperationsschluss einen Weg gefunden haben, diese wichtige Anlaufstelle für die Bewohner zu installieren. Es zeigt sich, dass der Wille und die Ausdauer entscheidend sind und wir sind uns einig, dass dieses Hilfsangebot dringend vor Ort benötigt wird. Leider konnten wir Rot-Grün vor einigen Wochen nicht überzeugen, sodass wir es selber in die Hand genommen haben.“

Das sagt Martin Dieckmann, Vorstandsvorsitzender des Haus der Hoffnung e.V.:

„Unsere vielfältigen Erfahrungen aus anderen Projekten zeigen, wie wertvoll eine dauerhafte Sozialarbeit vor Ort sein kann. Die diversen Einzelprobleme erfordern verlässliche Ansprechpartner und ein gewisses Vertrauensverhältnis. Wir sind froh, dass wir diese Chance im Hagenweg bekommen und glauben, dass es zu einer bleibenden Veränderung führen wird. Denn das Angebot befindet sich direkt im Quartier und bietet neben den Unterstützungsmöglichkeiten die Gelegenheit, die anderen Ressourcen zu bündeln, sodass sie vermutlich eher angenommen werden. Und auch die Vernetzungsarbeit mit anderen Hilfestellenden wird an dieser Stelle leichter zu gestalten sein. Über unsere Fortschritte werden wir Sie auf dem Laufenden halten.“

Das sagt Frau Böttcher, Geschäftsführerin des bonea Gebäudemanagement als WEG-Verwaltung:

„Wir freuen uns, dass wir mit Martin Diekmann und seinem Team nun eine tolle, dauerhafte Unterstützung im Haus haben und somit auch unsere Verwaltungsarbeit entlastet werden kann. Viele der Anliegen, die nun durch die Mitarbeiter des Haus der Hoffnung e.V. übernommen werden, wurden von uns erledigt, obwohl diese nicht zu unseren Aufgaben zählten. Der soziale Aspekt war uns seit Aufnahme unserer Tätigkeit im Mai dieses Jahres sehr wichtig. Wir sehen der Zusammenarbeit mehr als positiv entgegen und freuen uns auf die dringend benötigte Unterstützung.“

Zum Hintergrund:

Die feste Anlaufstelle mit der Sozialarbeit ist von der CDU-Ratsfraktion mit einem Antrag im Sozialausschuss am 11. Mai 2021 gefordert gewesen. In der Begründung führte die CDU-Ratsfraktion mit ihrer gesammelten Erfahrung im Hagenweg 20 aus, warum dieses Hilfsangebot für die dort lebenden Menschen notwendig ist. Der Antrag wurde von der Verwaltung als auch von Rot-Grün abgelehnt.

Die Installierung der festen Anlaufstelle mit Sozialarbeitern in dem Haus schließt eine wichtige Lücke, denn die von der Verwaltung genannten elf dezentralen Hilfsangebote wurden von den Bewohnern nicht wahrgenommen. Vorher waren die Bewohner aufgefordert, die Anlaufstellen aufzusuchen. Erfahrungsgemäß wird ein niedrigschwelliges Angebot aber eher gewählt.

In dem Einzelbüro erhalten die Bewohner zukünftig die Möglichkeit, ihre privaten und mitunter auch sensiblen Anliegen in geschützter und ungestörter Atmosphäre mit geeigneten Ansprechpartnern zu beraten. Dort können auch Dokumente verwahrt oder Antragsunterlagen für Behörden gemeinsam bearbeitet werden oder eben auch Familien geholfen werden, die neuen Wohnraum suchen.