Umsetzung für die zweite Zufahrt zum Holtenser Berg

CDU-Ratsfraktion verfolgt ausdrücklich die Variantenplanungen 3a und 3b gemäß Ratsantrag

Eine notwendige zweite Zufahrt für den Holtenser Berg mit der Erschließung und Errichtung des Europaquartiers ist mit einem Ratsantrag in der Sitzung am 16. April 2021 von der CDU-Ratsfraktion eingebracht und mit zahlreichen Argumenten unterfüttert worden. Ferner sieht der Antrag für die Verwaltung vor, die gemäß PGT-Gutachten genannten Trassenvarianten 3a und 3b weiter zu verfolgen und daraus ableitend die weiteren Planungen in Auftrag zu geben.

Das sagt Olaf Feuerstein, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion:

„Um in dem Vorhaben weiter voran zu kommen, benötigen wir fachliche Bewertungen und wirtschaftliche Einschätzungen, welche nicht allein von der Ratspolitik abgegeben werden können. Wir ziehen die im Ratsantrag genannten Varianten in Betracht und haben dazu Abwägungen der verkehrlichen Situation und das zu erwartende Mobilitätsverhalten berücksichtigt. Wir wollen weder die Verkehrsbelastung in Holtensen erhöhen, noch den Holtenser Berg unterversorgt sehen. Diese vorgeschlagenen Varianten im Ratsantrag sind realistisch, so sieht es auch der Vorsitzende des Bauausschusses, Hans Otto Arnold.“

Das sagt Dr. Ehsan Kangarani, Oberbürgermeisterkandidat des CDU-Stadtverbands Göttingen:

„Das Bürgerbegehren vom Holtenser Berg nach einer zweiten Zufahrt zu der Erweiterung ihres Wohngebietes ist ebenso anzuerkennen, wie der Wunsch vom Ortsrat Holtensen, welcher die vor einigen Jahren errungene Verkehrsberuhigung in Holtensen aufrechterhalten möchte. Wir wollen uns um die Belange beider Ortsteile kümmern und führen daher mit allen Beteiligten und mit Anwohnern Gespräche, damit wir eine tragfähige und akzeptierte Lösung erarbeiten können.“

Zum Hintergrund:

Die Bürgerinitiative vom Holtenser Berg hat in einem Offenen Brief am 05. Mai 2021 gegenüber der Vorsitzendes des Rates Karola Margraf sowie dem Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler mitgeteilt, dass zu einer ergebnisoffenen Diskussion mit den Anwohnern gehören würde, auch die Zusicherung der Stadtverwaltung an den Ortsrat Holtensen zurückzunehmen, wonach die Realisierung des Bauvorhabens Europaquartier den Ortsteil Holtensen verkehrlich nicht tangieren werde. Ferner wurde der Vorsitzende des Bauausschusses, Hans Otto Arnold, in diesem Offenen Brief nicht korrekt zitiert, wonach er eine Verkehrsöffnung vom Holtenser Berg nach Holtensen für denkbar hält.