Statement der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Carina Hermann zur Kritik an der Führungsfähigkeit von Petra Broistedt

„Öffentliche Kontrolle und gegebenenfalls Kritik an Politikern ist in der Demokratie nicht nur berechtigt, sondern unerlässlich.“ Zitat Rita Süssmuth

Wir wurden aus den Reihen der Göttinger Sozialdemokratie in den vergangenen Tagen angefeindet, Gesprächsfäden „gekappt“, uns wurde das Verlassen eines demokratischen Bodens vorgeworfen und es wurde von Hass und Hetze gesprochen. Die deutsche Politik und Repräsentanten unseres Gemeinwohls erleben in der heutigen Zeit einen Anstieg einer unsäglichen Hetze und des Hasses. Dem treten wir entschieden entgegen. Hass und Hetze müssen überall bekämpft werden, wo sie auftreten. Legitime Kritik und Fragen über behördliche Missstände und die verantwortlichen Führungskräfte zu stellen, ist weder Hass oder Hetze noch das Verlassen des demokratischen Bodens. 

Der CDU geht es um die sachliche Aufarbeitung von Missständen und der dahinterstehenden Verwaltungsstrukturen. Wenn Frau Broistedt behauptet, sie habe in ihrer Hamelner Amtszeit vom Missbrauchsfall in Lügde nichts gewusst und niemand aus dem Jugendamt habe sie informiert, respektieren wir diese Aussage, bedauern jedoch die damit verbundene schlechte Organisation und fehlende Kommunikation. Die mangelnde Kritikfähigkeit von Teilen der Göttinger Sozialdemokratie überrascht sehr. In Bezug auf die Abwehr von Kritik rufen wir zu mehr Demut auf, auch im Sinne einer gesunden demokratischen Kultur in unserer Stadt.