Nach Corona mehr Übungsflächen für unsere Feuerwehren!

CDU-Ratsfraktion unterstützt mit Ratsantrag die Anstrengungen der Verwaltung.

Darum geht es:

Bereits vor den Corona-Beschränkungen konnte die praktische Ausbildung unserer Feuerwehren nicht immer in dem gewünschten Maße durchgeführt werden. Da alle Betroffenen hier jetzt aufholen wollen, reichen die sowieso schon knappen Übungsflächen und -objekte – trotz der Anstrengungen der Verwaltungen – nicht mehr aus. Die CDU wirbt nun darum, dass nicht nur bei den städtischen Tochtergesellschaften nach Möglichkeiten gesucht wird, sondern auch bei Privateigentümern mit Brachflächen oder Gebäuden und Hallen, die zum Abriss oder zur Entkernung anstehen. Würden diese Areale und Gebäude kurzfristig zur Verfügung gestellt, wäre fürs Erste geholfen. Aber auch langfristig müssen insgesamt mehr geeignete Flächen als bisher für die Ausbildung unserer Feuerwehrleute vorgehalten werden.

Das sagt Carina Hermann, Vorsitzende des Feuerwehr- und Finanzausschusses für die CDU-Ratsfraktion:

„Wir stellen unserer Berufsfeuerwehr und unseren freiwilligen Wehren moderne Fahrzeuge und hochwertige Ausrüstungen zur Verfügung – dann brauchen sie aber auch die Flächen und Objekte, wo sie praktisch ausbilden und üben können. Löschausbildung vor der Fahrzeughalle wird da nicht reichen. Wir hoffen, dass wir mit diesem Antrag auch andere Mitglieder unserer Stadtgesellschaft auf neue Ideen bringen, um an Flächen und Objekte zu kommen, an die bisher noch niemand gedacht hat – und sei es nur für die Dauer von wenigen Wochen. Ergänzend und langfristig werden wir insgesamt unweigerlich mehr Übungsareale brauchen.“

Das sagt Marcel Pache, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion:

„Es ist uns stets ein wichtiges Anliegen, die Feuerwehren bei ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen, tragen sie doch erheblich zur Sicherheit der Bevölkerung bei. Das Ermitteln von Übungsorten für die Feuerwehren war bereits in der Vergangenheit wiederholt mit unterschiedlichen Problemen verbunden, wobei die verschiedensten Interessen in Einklang zu bringen waren. Dies wird auch zukünftig so sein. Die Existenz von geeigneten Übungs- und Ausbildungsflächen sollte allerdings im Interesse der gesamten Bevölkerung liegen, damit die Feuerwehren ihre ganz unterschiedlichen Einsätze sicher und kompetent durchführen können.“

Zum Hintergrund:

Mit Rücksicht auf die Nachbarschaft können nicht alle Übungsplätze entsprechend der tatsächlichen Anforderungen der Feuerwehr genutzt werden. So vielfältig die Ausbildungsziele von „Wasserentnahme“ bis „Höhenrettung“ sind, so unterschiedlich müssen auch die Möglichkeiten auf Übungsflächen und -objekte sein. Vor Corona war das Angebot knapp, aber ausreichend; jetzt geht es sowohl um eine kurz- wie auch langfristige Verbesserung der Möglichkeiten.