Kurzfristige Anschaffung von Mund-Nasen-Schutz für Kinder aus dem Leistungsempfängerbezug nicht vergessen!

CDU-Ratsfraktion Göttingen stellt die Bitte an die Verwaltung in Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau am 15.03.2022

Die Forderung zur Kostenübernahme für die Anschaffung von FFP2-Masken für Menschen mit Leistungsbezug, welche der Niedersächsische Städtetag veröffentlicht hat, begrüßen wir sehr und haben uns daher auch dem interfraktionellen Antrag für die kommende Sitzung des Sozialausschusses angeschlossen. Nur leider wurde ein wichtiger Aspekt bislang nicht berücksichtigt!

Denn unter dem Leistungsempfängerkreis befinden sich auch viele Kinder, die bedingt durch die kleineren Gesichter und Köpfe auch entsprechenden Mund-Nase-Schutz (MNS) benötigen. Im Schulalltag ist derzeit ab der ersten Klasse das Tragen eines MNS vorgeschrieben und die Anschaffungskosten der speziell auf kleine Kinder zugeschnittenen MNS sind nicht unerheblich, da der Austausch einer Maske mehrmals wöchentlich notwendig ist.“ so Sven Müller, Mitglied im Sozialausschuss für die CDU-Ratsfraktion Göttingen.

Lauritz Kawe, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Göttingen, ergänzt diesen Hinweis: „Die Verwaltung sieht zu recht keine Notwendigkeit für die Beschaffung von FFP2-Masken, da durch einige Maskenspenden die Vorratslager bis mindestens Mitte April dieses Jahres bestückt sind und weitere Spenden für den kurzfristigen Bedarf bereits in Aussicht stehen. Das ist zwar eine gute Nachricht für die Leistungsempfänger, jedoch werden wir die Stadt Göttingen um die kurzfristige Beschaffung altersgerecht passender MNS für die Kinder bitten, um für eine gewisse Entlastung der betroffenen Familien zu sorgen.“