„Kultur- und Kreativwirtschaft“ in Göttingen – strategische Ausrichtung und Koordinierung unverzichtbar

CDU-Ratsfraktion Göttingen stellt einen Haushaltsantrag für die Einrichtung einer Stabsstelle in der Sitzung des Finanzausschusses am 07. März 2022

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist sowohl ein „Beschäftigungs- und Wachstumstreiber“ als auch Impulsgeber für gesellschaftliche Erneuerungen und Entwicklungen in unserer Arbeitswelt, in unserer Wirtschaft, Kultur und Bildung. Sie steht immer mehr für erfolgreiche Innovationen sowie lebendige und vielfältige Nachhaltigkeit. Sie ist ein wichtiger und weiter wachsender Wirtschaftsfaktor. Die Koordinierung der zwölf Teilbereiche und der verschiedensten Angebote vor Ort brauchen dringend eine Stabstelle zur strategischen Ausrichtung, Optimierung der Synergien und zur zentralen Vernetzung aller Beteiligten.

Die CDU-Ratsfraktion Göttingen wird daher einen Antrag für die Einrichtung einer Stabsstelle in die Haushaltsdebatten in der Sitzung des Finanzausschusses am 07. März 2022 einbringen. Danach soll die beantragte Stabsstelle branchenspezifische Unterstützungs- und Beratungsangebote für die Kultur- und Kreativschaffenden anbieten und die Vernetzung zu Einrichtungen der Wirtschaft und Wissenschaft herstellen.

Bereits 2018 hat der Göttinger Bundestagsabgeordnete der CDU, Fritz Güntzler, dieses zukunftsweisende Thema in seiner Veranstaltungsreihe Fritz im Dialog aufgegriffen und anschließend den Kontakt zur Stadtverwaltung gesucht. „Meine Einschätzung zu den Potenzialen habe ich mit vielen Kennzahlen und Fallbeispielen unterlegt, den Mehrwert für Göttingen dargestellt und auch vor dem Verschlafen der Entwicklungen gemahnt“, so Fritz Güntzler und fügt hinzu „Der Antrag der CDU-Ratsfraktion stellt die koordinierte Weiterentwicklung der hiesigen Kultur- und Kreativszene endlich in den Fokus. Es geht um die Attraktivität unser Stadt und Region, um die strategische Berücksichtigung des Standortfaktors und nachhaltige Nutzung unserer Potentiale“

Carina Hermann, Vorsitzende im Finanzausschuss für die CDU-Ratsfraktion Göttingen, hält die zügige Einführung der Stabsstelle für das zielführendste Instrument und betont: „Wir sollten den Zeitgeist erkennen und die Akteure zusammenführen. Neben den positiven Effekten für die Stadt- und Stadtteilentwicklung sollte auch die bedeutende Wirtschaftskraft gesehen werden, die sich auf den städtischen Haushalt günstig auswirken wird.“