KiTa-Versorgung in Grone-Nord verbessern

CDU will mit Ratsantrag Raumbedarf der Astrid-Lindgren-Schule decken und bessere KiTa-Versorgung schaffen

In diesem Jahr verlässt der letzte Jahrgang der Heinrich-Heine-Schule das Gebäude in der Backhausstraße in Grone. Einige Räume der Schule nutzt jetzt schon die Astrid-Lindgren-Grundschule, um ihren großen Bedarf an Fach- und Klassenräumen zu decken. Die Schule hat dennoch große Schwierigkeiten adäquate Räume für den Schulbetrieb und die Ganztagsbetreuung zur Verfügung zu stellen und wünscht sich weiterhin eine Verbesserung ihrer Situation. Die CDU schlägt vor, die Astrid-Lindgren-Grundschule komplett in die Heinrich-Heine-Schule zu verlegen. In der dann leeren Astrid-Lindgren-Schule soll dann laut Vorstellungen der Union eine Kindertagesstätte entstehen, um dem enormen Versorgungsbedarf in Grone gerecht werden zu können.

Die Heinrich-Heine-Schule wurde im Jahr 2007 mit Fördermitteln des Bundes in Höhe von 5 Millionen Euro renoviert und mit einem Anbau versehen. Das Geld des Bundes ist für 25 Jahre an einen Schulbetrieb zweckgebunden. Die Stadt muss also sowieso eine schulische Nutzung dort einrichten.

„Die Astrid-Lindgren-Schule hat bereits seit längerer Zeit einen Bedarf an mehr Klassen- und Fachräumen auch vor dem Hintergrund der Ganztagsbetreuung angemeldet. Bisher nutzt sie auch bereits einige Räume in der Heinrich-Heine-Schule. Der komplette Umzug würde viele Probleme lösen: Die Fördermittel des Bundes müssten aufgrund der weiteren Nutzung des Gebäudes als Schule nicht zurückgezahlt werden, die Astrid-Lindgren-Schule hätte mehr Platz zur Verfügung und in ihren alten Räumlichkeiten könnte eine neue dringend benötigte Kindertagesstätte Entlastung bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen schaffen“, so Wibke Güntzler für die CDU-Fraktion.

Der Antrag wird in der öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Göttingen am 13. März 2020 ab 16:00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses beraten.

Antrag der CDU-Ratsfraktion Göttingen zur Ratssitzung am 13. März 2020

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, den Mehrbedarf an Klassen- und Fachräumen der Astrid-Lindgren-Grundschule durch einen kompletten Umzug in die Heinrich-Heine-Schule zu decken. In den jetzigen Räumen der AstridLindgren-Grundschule soll eine Kindertagesstätte eingerichtet werden, um dem enormen Bedarf und der Unterversorgung an Betreuungsplätzen in Grone gerecht zu werden.

Begründung:

Die Heinrich-Heine-Schule wurde im Jahr 2007 mit Fördermitteln des Bundes aus dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ renoviert und mit einem Anbau versehen. Die dort eingeworbenen Mittel von knapp 5 Mio. € sind zweckgebunden für den Schulbetrieb. 25 Jahre lang muss die Stadt in den Räumen einen Schulbetrieb vorhalten – Oder das Geld an den Bund zurückzahlen. Die Astrid-Lindgren-Schule hat bereits seit längerer Zeit weiteren Raumbedarf angemeldet, der für eine Ganztagsbetreuung notwendig ist. Sie nutzt bisher auch Räume in der Heinrich-Heine-Schule und wünscht sich einen Anbau. Mit dem kompletten Umzug wäre dieser aber nicht mehr notwendig und die schulische Nutzung der Heinrich-Heine-Schule gewährleistet. Im ehemaligen Gebäude der Astrid-Lindgren-Schule könnte eine Kindertagesstätte der enormen Unterversorgung an Betreuungsplätzen entgegenwirken.