CDU dankt nach der vierfachen Blindgängersprenung allen Beteiligten für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung und sowie den betroffenen Bürgern die Disziplin und Geduld bei der Evakuierung.

Trotz gewaltiger Sprengstoffmassen sind die Gebäudeschäden deutlich geringer als befürchtet. Der richtige Zeitpunkt für die Räumung war jetzt.

Das sagt Olaf Feuerstein, Fraktionsvorsitzender der CDU-Ratsfraktion:

“Die CDU-Fraktion dankt allen Beteiligten in Stadtverwaltung, Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Wehren, Polizei, Technischem Hilfswerk, Sanitäts- und Transportdiensten, Bundesbahn, GöVB, RBB, Schulen und Hotels für die penible Vorbereitung über mehrere Wochen hinweg. Nur so und mit der Geduld und Disziplin der betroffenen Anwohner, nicht zuletzt aus der ebenfalls zu räumenden Seniorenresidenz, konnte die großflächige Evakuierung so reibungslos von statten gehen.”

“Immer noch ist die Katastrophe mit drei Toten bei der Bombenräumung im Jahr 2010 im Gedächtnis aller damals Beteiligten höchst präsent. So war jetzt bei der geplanten Sprengung von gleich vier Fünf-Zentner-Bomben mit ihren unkalkulierbaren Zündern der enorme Aufwand mehr als gerechtfertigt und ist – wie man am geringen Schadensbild ablesen kann – auch als äußerst erfolgreich zu bewerten.”

Das sagt Hans Otto Arnold (CDU), Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses:

“Der besondere Dank gilt den risikobewussten Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachen sowie den im Umfeld beteiligten Firmen. Wer sich im umgebenden Wohnquartier nach den Sprengungen einen ersten Eindruck verschafft hat, kann sich nur wundern und freuen, wie es so gut gelingen konnte, die ungeheure Wucht der Explosionen so zu dämmen und zu kanalisieren, dass nur wenige Gebäude in der Umgebung größere Schäden zu erleiden hatten.”

“Am Sonntag war im Quartier bei den Anwohnern die Erleichterung über den glimpflichen Ausgang mit Händen zu greifen. Im Vorfeld hatte es etliche kritische Stimmen gegeben, die den Zeitpunkt der Räumung Ende Januar unter Coronabedingungen kritisiert hatten. Aber mit einer späteren Räumung wäre nichts gewonnen gewesen. Im Gegenteil wären allein schon bei Bahn und Bussen unter hoffentlich gelockerten Lock-Down-Regelungen im April oder Mai die Ausfälle und Umleitungen weit schwieriger zu organisieren. So kann jetzt ohne weitere Verzögerung mit dem Bau neuer, dringend benötigter Wohnungen begonnen werden.”