Führungsversagen Broistedts führt zu echtem Imageschaden für Göttingen

Göttingen. Zum wiederholten Male macht der Sozialbereich der Göttinger Stadtverwaltung negative Schlagzeilen. Erneut ist ein Untreueverfahren gegen einen früheren Mitarbeiter des Sozialamts vor Gericht. In diesem Zusammenhang kritisiert der CDU-Stadtverband Göttingen mangelnde Führungskompetenz und fehlenden Willen der Dezernentin Petra Broistedt Missbrauchsstrukturen in Ihrem Fachbereich trocken zu legen.

„Das Göttinger Sozialamt ist zum wiederholten Male negativ in die Schlagzeilen gekommen“, so CDU-Vorsitzende Carina Herman. „Offenkundig gelingt es Dezernentin Petra Broistedt nicht, ihren Fachbereich in Ordnung zu halten. Ein klares Führungsversagen.“ 

„Frau Broistedt trägt mittlerweile die Verantwortung für zahlreiche Imageschäden, die unsere Stadt in den letzten Jahren erleiden musste“, so Carina Hermann. So sei der Verwaltungsbereich von Frau Broistedt bei der Bewältigung der Corona-Krise im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, insbesondere nach den Infektionsherden in mehreren sozialen Brennpunkten der Stadt. 

„Broistedt schaut lieber weg und lässt Probleme einfach laufen. Dieses Führungsverhalten schadet dem Ansehen der Stadt Göttingen, dem Vertrauen in die Stadtverwaltung und insgesamt“, so die CDU-Vorsitzende Carina Hermann.

In die Zeit Broistedts in ihrer früheren Tätigkeit als zuständige Jugend-Dezernenten des Landkreises Hameln-Pyrmont fiel ebenso der Missbrauchsfall von Lügde. In diesem Zusammenhang räumte der damalige Landrat Bartels Fehler beim Jugendamt im Umgang mit Pädophilen ein, für das Petra Broistedt in jener Zeit verantwortlich war.

„Petra Broistedts Verwaltungstätigkeit ist von Pleiten und Pannen geprägt“, verdeutlicht Hermann. „Wir fordern den Oberbürgermeister mit Nachdruck auf, in dieser Sache Konsequenzen zu ziehen und eine Strategie zu entwickeln, welche ein weiteres Führungsversagen von Petra Broistedt verhindert.“