Echte Bürgerbeteiligung am Groner Tor ermöglichen

Der Bauausschuss möge beschließen:

Die Verwaltung wird dazu aufgefordert, das Bürgerbeteiligungsverfahren zur Umgestaltung der Groner-Tor-Straße mit analogen Treffen durchzuführen. Dass das trotz Corona funktionieren kann, zeigen unzählige Beispiele. Gerne können zusätzlich digitale Tools eingesetzt werden. Bei diesen ist aber darauf zu achten, dass eine Interaktion zwischen den Bürgerinnen und Bürgern stattfinden kann, also zum Beispiel bisherige Anregungen aus der Bürgerschaft auch von anderen eingesehen und kommentiert werden können. Dieser städtebauliche Eingriff wird das Stadtbild für mehrere Jahrzehnte prägen. Eine angemessene Bürgerbeteiligung halten wir deshalb für unumgänglich.

Begründung:

Die Umgestaltung der Groner-Tor-Straße ist ein großer Eingriff in das städtebauliche Bild Göttingens. Als eins von wenigen Stadttoren markiert das Areal den Eingang zur Innenstadt und bedarf daher größter Aufmerksamkeit. Bürgerbeteiligung muss auch in Zeiten von Corona ernstgenommen werden.

Begründung der Dringlichkeit:

Nachdem am Bauausschuss am 3. September mehrere politische Kräfte um Prüfung einer analogen Bürgerbeteiligung gebeten haben, gab es dazu bisher keine eindeutigen Antworten. Bevor das Bürgerbeteilungsverfahren aber startet – und das wird es sicherlich vor dem nächsten Bauausschuss im November – muss sichergestellt werden, dass dies auch mit aller größter Rücksichtnahme auf die Bedeutung dieses für Göttingen markanten Tores zur Stadt geschehen kann.