CDU-Stadtverband fordert Lockerungen und 10 aus 3 Regel auch in Göttingen

Der CDU Stadtverband Göttingen nimmt die sinkenden Inzidenzwerte im Landkreis Göttingen zum Anlass, sich für regionale Lockerungen der Corona-Maßnahmen auszusprechen. „Wir fordern die zuständige Dezernentin und damit Leiterin des Gesundheitsamtes Petra Broistedt auf, nicht länger untätig zu bleiben, sondern endlich für die vom Bund beschlossenen Lockerungen bei niedrigen Inzidenzwerten auch für unsere Region eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die ebenfalls die Kontaktbeschränkungen lockert“, so Stadtverbandsvorsitzende Carina Hermann. Der Inzidenzwert liegt für den Landkreis Göttingen seit den möglichen Lockerungen ab dem 8. März konstant um die entscheidende Zahl von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Stadt Göttingen allein läge sogar bei ungefähr 5 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Entscheidend sei aber das Einzugsgebiet des Gesundheitsamtes, das umfasst den gesamten Landkreis.

Der Landkreis Northeim beschloss bereits in dieser Woche mehr Kontakte zu ermöglichen und verfügte die „10 aus 3-Regel“. Aufgrund der deutlichen Unterschreitung der 35er-Inzidenzmarke dürfen sich dort nun 10 Personen aus maximal drei Haushalten treffen.

„Wie bereits im Landkreis Northeim, sollte auch bei uns in Göttingen das vorbildliche Verhalten der Bevölkerung, dann wenn die Inzidenz es zulässt, belohnt werden und Lockerungen kommen.“, so OB- Kandidat Dr. Ehsan Kangarani. „Das Corona-Virus bleibt weiterhin gefährlich, insbesondere vor dem Hintergrund der Mutanten. Darum dürfen Abstands- und Hygieneregeln nicht vernachlässigt werden. Aber es ist wichtig jetzt durch Lockerungen, zu zeigen, dass sich die Corona-Beschränkungen der letzten Monate gelohnt haben.“ Der CDU-Stadtverband fordert nun ein schnelles und unkompliziertes Verfahren und eine Allgemeinverfügung, die sich an den bundesweit weitestgehend einheitlichen Inzidenz-Regeln orientiert.