Anfrage der CDU zur Vermittlung von Wohnungssuchenden in die Groner Landstraße 9

Die Stadtverwaltung hat in den letzten Jahren immer wieder versichert, dass keine Wohnungssuchenden aktiv in den Wohnkomplex an der Groner Landstraße 9 vermittelt werden. Der Oberbürgermeister selbst hat dies in der Ausgabe des Göttinger Tageblatts vom 23. Juni 2020 bestätigt. Dokumente, die dem Göttinger Tageblatt vorliegen, sollen allerdings das Gegenteil beweisen. Die CDU-Fraktion hat daher folgende Fragen an die Verwaltung, die bitte schnellstmöglich, spätestens aber zum Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau am 7. Juli 2020 zu beantworten sind.

  1. Hat die Stadt Göttingen aktiv Wohnungen im Hochhauskomplex in der Groner Landstraße 9 an Wohnungssuchende aller Art angeboten?
    • Wenn ja, wie viele Wohnungsangebote hat die Stadt in den letzten fünf Jahren an Wohnungssuchende verschickt?
    • Wie viele Menschen sind aufgrund dieser Angebote schlussendlich auch dort eingezogen?
  2. Hat die Stadtverwaltung Kenntnis über die Zustände der Wohnungen, in die Wohnungssuchende vermittelt werden sollen?
    • Wenn ja, beschreiben Sie bitte den Zustand der Wohnungen, in die Wohnungssuchende vermittelt wurde.
  3. Finden regelmäßige bau-, gesundheits- oder sozialrechtliche Kontrollen des Wohnkomplex statt? 
    • Wenn ja, wie oft und wann?
  4. Für wie viele Menschen im Wohnkomplex in der Groner Landstraße 9 übernimmt die Stadt Göttingen die Mietkosten?
    • Wie hoch ist die Gesamtsumme der pro Monat an die Eigentümer der Wohnungen gezahlten Mietkosten in diesem Komplex?
    • Wie hoch ist der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter (kalt), der von der Stadt an die Wohnungseigentümer gezahlt wird?
    • Was ist der höchste Mietpreis pro Quadratmeter (kalt), der von der Stadt an die Wohnungseigentümer gezahlt wird?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen