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13.07.2010, 18:50 Uhr | Übersicht | Drucken
Göttinger CDU zeigt sich enttäuscht, aber wenig überrascht, über das Ergebnis der Bürgerbefragung
CDU erkennt die mehrheitliche Ablehnung des Baus der Südspange an, will aber die verkehrliche Entlastung des Göttinger Südens weiter thematisieren.

Die Göttinger CDU ist enttäuscht über das mehrheitliche Nein zum Bau der Südspange bei der ersten Göttinger Bürgerbefragung. „Wir hatten die Ablehnung von Anfang an befürchtet, weil die von der erwarteten Verkehrsentlastung nichtbetroffenen Göttinger Bürger schwerlich für eine Unterstützung zu gewinnen waren, dies wurde insbesondere noch durch die gleichzeitige Diskussion zur Finanzlage verstärkt“, erklärt der CDU Stadtverbandvorsitzende Holger Welskop.



„Ein weiteres Problem war sicherlich, dass  nicht wie von der CDU immer wieder gefordert über eine geschlossene Südumgehung, sondern nur über ein Teilstück abgestimmt werden durfte. Ein wirklich spürbare verkehrliche Entlastung im Göttinger Süden ist eben nur mit einer Südumgehung zu erreichen. Das haben viele erkannt, insbesondere auch die betroffenen Bewohner in der Kiesseestraße“, ergänzt der CDU Fraktionsvorsitzende Fritz Güntzler.

 

Die Göttinger CDU stellt weiter fest, dass Südspange ursprünglich eine Idee von SPD-Oberbürgermeister Meyer gewesen ist. „Diese Idee einer Teilsüdumgehung hat die CDU aufgegriffen und offensiv unterstützt, deshalb waren wir schon verwundert, dass während der Bürgerbefragung der Oberbürgermeister in den Medien komplett untergetaucht war“ kritisiert Welskop.

 

Die SPD hat bei dieser Bürgerbefragung entgegen ihren Delegiertenbeschlüssen eine neutrale Rolle gespielt und hauptsächlich generell zur Teilnahme an der Bürgerbefragung aufgerufen, ihre politische Position haben die Göttinger Sozialdemokraten nur sehr defensiv vertreten, auch dadurch ist aus CDU Sicht den Gegnern der Südspange eher geholfen worden.

                                                                                                                                    

„Trotz des eindeutigen Votums gegen den Bau einer Südspange, haben auch viele Göttinger Bürger dafür gestimmt und das verkehrliche Problem des Südens und seiner Hauptverkehrsstraßen ist weiter ungelöst, deswegen wird die CDU es weiter als ihre Aufgabe sehen, eine spürbare verkehrliche Entlastung für diesen Bereich Göttingens einzufordern“



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