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25.10.2011, 15:39 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU fordert endlich konsequentes Handeln der Stadt
Nikolaistraße und andere bekannte Problembereiche

Die Göttinger CDU sieht sich durch den gestrigen Bericht im GT zur Geschäftsschließung eines Schreibwarenladens in der Nikolaistraße wegen wiederholtem Diebstahl und Sachbeschädigungen in ihrer Forderung erneuter Thematisierung der bekannten Problembereiche der Innenstadt bestätigt.


Die CDU Ratsfraktion hatte bereits im letzten Jugendhilfeausschuss gefordert einen Tagesordnungspunkt für die nächste Sitzung mit aktuellen Sachstandsberichten zu bekannten Göttinger Brennpunkten aufzunehmen. „Uns erreichen fast wöchentlich Beschwerden, teilweise sogar mit Fotos, zu den Zuständen und nächtlichen Geschehnissen insbesondere in der Nikolaistraße und im Cheltenhampark“, erklärt der CDU Stadtverbandsvorsitzende Holger Welskop.

Die CDU Ratsfraktion hatte dazu schon im Februar diesen Jahres einen Antrag im Jugendhilfeausschuss zur Nikolaistraße gestellt, der damals auch einstimmig angenommen wurde.  Damals sicherte der zuständige Dezernent für Ordnung, Siegfried Lieske, zeitnahes Handeln  durch konsequente Kontrollen und erhöhte Präsenz des Ordnungsdienstes zu.  „Geändert hatte sich dann nur für wenige Wochen etwas, inzwischen ist alles wie vorher: Belästigungen der Anwohner durch Lärm, Pöbeleien und Urinieren an Hauswänden, sowie regelmäßige Sachbeschädigungen und gewalttätige Auseinandersetzungen“, berichtet Ratsherr Holger Welskop.
 
Die Göttinger CDU fordert deshalb endlich ein schlüssiges Konzept für die betroffenen Stadtbereiche. „Wir haben regelmäßig Probleme im Nikolaiviertel, Wilhelmsplatz und Cheltenhampark, dort gehören alkoholisierte Jugendliche und Erwachsene mit den damit verbundenen Begleiterscheinungen in den Abendstunden inzwischen zum fast täglichen Erscheinungsbild“, sagt Welskop. Dies veranlasst die CDU von der Verwaltung aktives Handeln zu fordern, das zu einer Beruhigung und Befriedung der Lage führen soll.  „Andere Städte, auch Universitätsstädte, haben es uns vorgemacht, sie haben den Alkoholkonsum und -verkauf aus bestimmten Bereichen generell verbannt“, berichtet Welskop und sagt weiter „Hierzu ist auch das deutliche Engagement von Ordnungsamt und Polizei gefordert, denn auch in der Innenstadt darf es keine rechtsfreien Räume und Tageszeiten geben“
 
„Wenn die Göttinger Politik und Verwaltung die Innenstadt weiterhin als attraktives und erträgliches Wohn- und Geschäftsquartier erhalten will, müssen Hilflosigkeit und falsch verstandene Toleranz von überzeugendem Handeln und ernsthaftem Lösungswillen abgelöst werden“, sagt Welskop abschließend.
 


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